Konzept

Schwerpunkte/Ziele der „Weltentdecker“    
 
Dein Kind sei so frei es immer kann. Lass es gehen und hören, finden und fallen, aufstehen und irren.“ Johann Heinrich Pestalozzi
 
Nur durch eigenes Probieren kann Lernen stattfinden. Ich lasse Kindern Zeit, sich auszuprobieren und zu experimentieren, um Zusammenhänge selbst erkennen und Schlussfolgerungen ziehen zu können. Auch Scheitern ist ein wichtiges Element der Entwicklung, denn aus Fehlern lernt man. Wer nie fällt, lernt nicht, wie man sich richtig abrollt und wer immer auf das Klettergerüst gehoben wird, kann nicht lernen, es allein zu erobern. Eigene Erfahrungen machen wütend, machen schlauer, machen mutig und machen stolz. Denn kein Kind ist größer als eines, das sagen kann: „Ich kann es allein.“ Dieses Prinzip ist Grundlage meiner Arbeit. Ich nehme den kleinen Weltentdeckern ihre Herausforderungen nicht ab, sondern helfe ihnen, sie selbst zu meistern. Mein Ziel ist, am Ende der Betreuungszeit willensstarke, mutige und selbständige kleine Menschen in die Kita, die Schule und das Leben zu entlassen.
Um Kinder spüren zu lassen, was sie selbst möchten und brauchen, ist es wichtig, sie DÜRFEN und nicht MÜSSEN zu lassen. Kein Kind MUSS essen, schlafen oder ähnliches. Wenn ein Kind aus irgendeinem Grund nicht schlafen oder essen möchte oder kann, darf es sich in dieser Zeit anderweitig sinnvoll beschäftigen und bekommt zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal das Angebot zu essen oder zu schlafen. Wer hungrig ist, wird essen und wer müde ist, wird schlafen.
Humor und gute Laune sind ebenso Säulen meiner Arbeit wie Konsequenz.

Tierisch was los… 
Nicht nur viele Menschen sind Teil der Weltentdecker-Familie... es gibt auch einige tierische Kumpels. Zu uns gehören unser Hund Paul, unsere Katze Lea, unsere Kaninchen Chase, Elsa, Pinky, Milo, Hugo, Herbert, Romy und Elisa und eine Handvoll Hühner. Der tägliche gemeinsame Gassigang mit Paul zählt ebenso zu unseren täglichen Aufgaben wie das "Tür-aufmachen" für die Katze und das Möhrchen- und Gurken-Füttern der Kaninchen. Auch die frischen Eier der Hühner müssen natürlich täglich gezählt werden. 
Der Umgang mit Tieren ist nicht nur schön und macht Spaß. Er trägt einen wichtigen Teil zur Entwicklung der Weltentdecker bei. 
Die Fell- und Federnasen haben eine beruhigende Wirkung und haben besonders in der Eingewöhnungszeit schon so manche Tränen getrocknet. Es ist spannend, sie zu beobachten bei ihrem täglichen Treiben. Zudem entdecken die kleinen Selbermacher sehr schnell - oft natürliche mit der helfenden Hand eines Erwachsenen - wie man sich einem einen anderen Lebewesen gegenüber zu verhalten hat, damit es einem freundlich gesonnen ist. Empathie und Sozialkompetenz werden geschult, Achtsamkeit gefördert. Grenzen werden gesetzt, denn jedes Lebewesen hat ein Recht auf seine Auszeiten und Freiräume. Auch diese werden bei uns gewährt. Und natürlich werden die Weltentdecker, denen das eine oder andere Fellknäuel nicht geheuer ist, behutsam und liebevoll an die Tiere herangeführt, um Ängste abzubauen und ein tolles Miteinander erleben zu können.